Eine avantgardistische Serie von Alben - bislang vier - mit der Idee, einfache vokale und instrumentale Klänge mit elektronischen Mitteln in abstrakte Räume zu heben.
Aus akustischen Miniaturen, die allesamt für sich allein stehen können, werden hier längere Bögen gespannt und eigenständige Kompositionen gestaltet.
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Vokalstücke
Intime Klangminiaturen - sphärische Gesänge - poésie sonore - von leise und zart bis zu "beautiful noise" - dadaistische Lautgebilde, die bisweilen in symphonische Räume führen . . . komplexe poly-rhythmische Patterns, steigende Kaskaden von immer höheren Tönen, zurückgeworfen von Wänden aus Echos . . . ein Vordergrund, der langsam vergeht, zum Hintergrund wird und Platz macht für Neues . . .
Bratschenstücke
Auf diesem Album wird das Klangpotential der Bratsche erkundet und mit Hilfe der Elektronik überführt in orchestrale Dimensionen. Durch Nahmikrofonie erscheint der Klang wie unter einem Mikroskop, trocken und rauh. Mit Hilfe von elektroakustischen Verdoppelungen und Schichtungen reicht der Bogen vom Kammer-musikalischen bis zu quasi-orchestralen Räumen eines mikrotonalen Minimalismus - oft mit Reibungen und Schwebungen an der Schmerzgrenze . . .
Sprechstücke
Ausgangspunkt ist das melodisch gesprochene Wort, freigestellt als (pures) Klanggebilde, in rhythmische Schwingungen versetzt, um seine Aura zu entfalten. Das freie Spiel mit Worten und oft atemlosen Satzkaskaden steigert sich bis hin zu flirrender Vielstimmigkeit - und löst sich wieder auf - in reichen ruhigen "kosmischen" psychedelischen Sprachwolken.
Geigenstücke
Dieses Album bewegt sich frei zwischen Ein- und Vielstimmigkeit,
einfachen Wellenstrukturen und organisch komplexer Polyrhythmik.
Es zeigt einerseits die rauen Seiten (Saiten?) des Instruments und erschließt
eine für die Geige ungewohnt schroffe Schönheit ("this machine kills"),
ist dann wieder zart und kammer-musikalisch, folkloristisch und verspielt,
zeigt Anklänge an "Teufelsgeiger" Tartini, baut atonale Ton-Cluster bis hin zu
exstatischen Klangwolken (Monumental-Miniaturen) mit lang ausgekosteten
mikrotonalen Schwebungen - und webt alles zu einem harmonischen Ganzen.
worten wolken stimmen klingen sprechen stücken
Zusammen mit dem Autor und Komponisten Curd Duca performt Stefanie Wolff musikalische Doppel-Lesungen mit neo-expressionistischer Kampflyrik, inneren Monologen,
kurzen Geschichten, mikrotonalen audio loops und minimal gespielter Viola.